Vietnam: Die Tempel von My Son

My Son in Vietnam: Tempelstadt im Dschungel

Eine Tour nach My Son, der historischen Tempelstadt mitten im Dschungel kann euch fast jedes Hotel in Hoi An organisieren. So haben wir es auch gemacht und spontan am Vortag gebucht. Alternativ sind die Tempel auch mit dem Motorbike oder dem Auto zu erreichen, aber eine organisierte Bus-Tour ist der bequemste Weg.

Früh morgens holt uns ein klimatisierter Mini-Van direkt am Hotel ab. Unterwegs sammeln wir auf den ersten Kilometern noch deutlich mehr Leute ein als eigentlich ins Auto passen.

Über holprige Straßen fahren wir ungefähr zwei Stunden. Draußen beginnt es zu regnen, die Tempelruinen liegen deutlich höher als Hoi An. An einem Parkplatz bekommen wir unsere Eintrittskarte und wechseln in einen Bus, der uns direkt zum Eingang des Geländes fährt. Und dann liegt sie vor uns, die lange vergessene Tempelstadt.

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Die Tempelanlagen von My Son wurden erst Ende des 19. Jahrhunderst zufällig von den französischen Kolonialherren wiederentdeckt.

In der Gruppe machen wir uns auf zur Route durch die Tempelanlagen. Die Gebäude sind in 14 Gruppen eingeteilt, von denen wir einige nacheinander besuchen. Es regnet inzwischen stärker, hier in den Bergen merkt man, dass wir uns gerade im Übergang zwischen Regen- und Trockenzeit befinden. Zum Glück hat der Lonely Planet für Vietnam uns vorgewarnt.

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Die Gruppe erträgt den Regen mit Humor. Glücklich ist, wer sich trotz der steinigen Pfade für FlipFlops entschieden hat.

Insgesamt brauchen wir ungefähr zwei Stunden für die ganze Runde. Wie viele Sehenswürdigkeiten in Vietnam besichtigen die meisten die Tempel im Rahmen einer geführten Tour. Am Ende sind wir völlig durchnässt, aber beeindruckt. Trotz der vielen Touristen fühlt sich der Ort immer noch mystisch an, was nicht zuletzt auch an der nebelverhangenen Bergkulisse liegt.

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Mekong-Cruise zu den Cham-Inseln

Zurück am Parkplatz bringen uns die Vans zum Mekong. Hier steigen wir in ein Boot um, im zweiten Teil unserer Tagestrips werden wir noch die Cham-Inseln vor Hoi An besuchen. Auf dem Boot gibt es zuerst mal ein einfaches Mittagessen, auch wenn es inzwischen schon Nachmittag ist.

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Nein, das ist nicht unser Boot, sondern die lokale Fähre.

Eine halbe Stunde später landen wir in einem Handwerkerdorf. Hier werden Boote und Holzarbeiten geschnitzt – von Hand. Gleichzeitig ist es die letzte Station auf unserem Tagesausflug – von hier geht es per Boot wieder zurück nach Hoi An.

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  1. sehr schöne Bilder von dir zu sehen 😀

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