5 unschlagbare Gründe, wieso Barcelona der schönste Städtetrip Europas ist

Barcelona – Abzocke in der Touristenfalle oder dein neuer Lieblingsort?

Ganz klar letzteres! Zugegeben, Barcelona hat in den letzten Jahren so viele Touristen angezogen, dass die Stadt dadurch ganz schön voll wirkt. Aber trotzdem hat sich Barcelona die Magie erhalten, die die Stadt schon immer so besonders macht. Hier erfährst du, was du unbedingt sehen musst und warum Barcelona immer noch jederzeit eine Reise wert ist!

1) Die magische Stimmung: Barcelona ist Liebe auf den ersten Blick

Schon nach den ersten Metern über die Ramblas, die zentrale Einkaufsstraße, wirst du dich unsterblich in Barcelona verlieben. Das angrenzende Barri Gòtic, das älteste Viertel der Stadt, wirkt zur „blauen Stunde“ kurz nach Sonnenuntergang am Schönsten. Die Wärme hält sich zwischen den alten Mauern, und das Licht lässt alles seltsam klar konturiert erscheinen. Auch, wenn es längst dunkel ist, sitzen Menschen plaudernd vor Bier oder Sangria auf den Stufen oder in kleinen Cafés – bis spät in die Nacht.

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Das Barri Gòtic ist die Altstadt von Barcelona und gehört zum absoluten Pflichtprogramm bei deinem Städtetrip.

Wenn du ein bisschen Zeit mitbringst, solltest du unbedingt auch das Szeneviertel Gràcia besuchen. Hippe Restaurants wechseln sich mit süßen Cafés und kleinen Boutiquen ab, viele Künstler und Studenten leben hier. Trotzdem ist alles entspannt unaufgeregt, und du kannst dich stundenlang in kleinen Gassen verirren oder auf einem der zahlreichen Plätze in der Sonne kalte selbstgemachte Limonade trinken.

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Künstlerviertel Gràcia – an jeder Ecke wartet ein Atelier oder ein kleines hippes Café auf dich.

2) Das leckere Essen: Es gibt Tapas, Eis und Sangria. Und Tapas, Eis und Sangria 🙂

Im Barri Gòtic sollest du unbedingt eine riesige Portion Eis bei Gelaaati! di Marco schlecken. Geheimtipp: Das Zimt-Eis („Canella“)! Abends kannst du dir den Bauch genüsslich mit Tapas in einer modernen Tapas-Bar westlich der Ramblas vollschlagen und den Abend bei einem großen Krug Sangria und Live-Musik auf der Plaza de Catalunya ausklingen lassen.

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Moderne Tapas-Bars gibt es neben der klassischen Variante überall im Barri Gòtic.

Mein AirBnb-Zimmer lag in einer winzigen Seitenstraße der Ramblas direkt hinter dem Mercat de la Boqueria, einem der schönsten Märkte Barcelonas. Ideale Lage, um dich mit frischen Lebensmitteln zum Mittagessen einzudecken.

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Auf dem Mercat de la Boqueria gibt es fangfrischen Fisch, Krebse und jede erdenkliche Obst- und Gemüseart.

Gönn dir auf jeden Fall auch eine große Portion Churros bei Chök. Die „Schokoladenküche“ habe ich durch Zufall entdeckt, sie lag ganz in der Nähe meiner Wohnung. Die Trinkschokolade, in die die fettigen Churros getaucht werden, ist weniger süß als erwartet, aber das Gebäck schmeckt trotzdem sehr lecker.

3) Die verspielte Architektur: Gaudís Baustil ist wirklich märchenhaft

Die Sagrada Família von Gaudí ist DAS Wahrzeichen von Barcelona und entsprechend überlaufen. Tickets solltest du hier unbedingt online reservieren, sonst steht ihr ewig an. Der Bau der von Gaudi entworfenen Kirche ist bis heute nicht abgeschlossen, was die Besucherströme aber wenig stört.

Schon von außen wirkt das Gebäude wie gewachsen statt gemeißelt, an der Fassade erhebt sich eine Art Tannenbaum. Mit jedem Blick, den du gegen das Sonnenlicht wagst, spürst du neue farbenprächtige Verzierungen, Blätter aus Stein und Tierfiguren auf.

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Die Sagrada Família: 2026 soll die Kirche nach über hundert Jahren Bauzeit endlich fertiggestellt werden.

Im Inneren bist du sofort gefesselt. Beim Blick nach oben fühlst du dich wie in einem steinernen Wald. Obwohl die Säulen symmetrisch angeordnet sind, wirken sie organisch, als seien sie während der letzten Jahre wild gewachsen.

Das Licht, das durch die Glasfenster fällt und jede Minute eine andere Farbe auf die Steine projiziert, sorgt für eine märchenhafte Atmosphäre.

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Das Licht verändert sich in der Sagrada Família minütlich – hier kannst du dich stundenlang aufhalten ohne dass es langweilig wird.

Architektur-Highlight Nummer 2 ist der Park Güell. Für den bekannten Innenteil, die „Monumental Zone“, in der die berühmtesten Gaudí-Skulpturen stehen, sind nur 400 Besucher pro halbe Stunde zugelassen. Um Wartezeiten zu vermeiden, solltest du dir auch hier dein Ticket online kaufen.

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Im Park Güell stehen die berühmtesten Sehenswürdigkeiten im Innenteil, der „Monumental Zone“.

Auf dem Rückweg Richtung Zentrum kannst du mit einem kleinen Umweg noch die Casa Milà und die Casa Batllò abhaken. Auch mit diesen beiden berühmten Gebäuden prägte Gaudí das Stadtbild von Barcelona.

4) Die kostenlosen Events: Abendlicher Wasser-Zauber an der Font Mágica

Mit der U-Bahn fährst du nach Einbruch der Dunkelheit zur Font Mágica, einer riesigen beleuchteten Wasser-Fontäne. In den Sommermonaten strömen jeden Abend Tausende Menschen hierher. Epische Musik untermalt das Spektakel, unter den Stücken (vom Band) sind der Herr-der-Ringe-Soundtrack und andere bekannte Movie-Themes.

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Die „Font Mágica“ gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Barcelona – völlig zu Recht. Der Eintritt ist übrigens frei.

5) Die bunte Mischung: Berge UND Strand sind direkt vor der Haustür

Wo hat man schon mal einen wirklich schönen Stadtstrand in einer echten Metropole? Auch das gibt es in Barcelona! Einfach mit der U-Bahn hinfahren, Handtuch ausbreiten und ist lauwarme Mittelmeer springen!

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Der Strand liegt in Barcelona direkt in der Stadt und ist bequem mit der Bahn zu erreichen.

Um den schönsten Blick von oben auf die Stadt zu genießen, solltest du auf den Montjuïc fahren, den Hausberg Barcelonas. Einige Mutige entscheiden sich für einen Aufstieg aus eigener Kraft. Die meisten Barcelona-Reisenden bevorzugen aber die Seilbahn. Eine Fahrt kostet stolze 10,80 Euro, für das Fort und den Aussichtspunkt auf dem Gipfel fällt noch einmal extra Eintritt an. Größere Sehenswürdigkeiten sind in Barcelona übrigens generell nicht günstig.

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Vom Montjuic hast du einen tollen Blick über die ganze Stadt. Wer nicht laufen möchte, kann für 10,80 Euro auch mit der Seilbahn fahren.

Bergab fällt das Laufen viel leichter – vorbei an Rosengärten, Palmen und endlosen Rasen-Anlagen.

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Auf dem Weg vom Montjuic nach unten läufst du durch viele Gärten und Parkanlagen.

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