Nara – größter Bronze-Buddha der Welt

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Von Osaka nach Nara oder von Kyoto nach Nara?

Viele buddhistische Tempel und Shintō-Schreine machen Nara in Japan zu einem der spannendsten Orte für Touristen. Nara könnt ihr in einem Tagesausflug von Osaka oder Kyoto erreichen. Man schafft es auch an einem halben Tag, wenn man sich auf die Haupt-Sehenswürdigkeiten in Nara beschränkt. Wenn ihr länger bleiben möchtet, findet ihr aber auch viele Hotels in Nara. Eine entspannte Alternative ist es, eine Nacht in Nara im Ryokan, einem traditionellen japanischen Gästehaus, zu verbringen.

Nara liegt nicht an der Shinkansen-Strecke. Ihr erreicht es von Osaka aber leicht mit der JR Kanjo-Yamatoji Line (28 km) ab JR Osaka Station und von Kyoto mit der JR Nara Line (35 km). Auf beiden Linien fahrt ihr kostenlos mit dem Japan Rail Pass. Wenn ihr ohne JR-Pass unterwegs seid, nehmt ihr aus Osaka und Kyoto die Kintetsu Nara Line. Achtet immer darauf, dass ihr einen Express-Zug erwischt, sonst dauert die Fahrt beinahe doppelt so lange.

Nara-Park: Kirschblüte und Sikahirsche

Von der JR Nara Station lauft ihr etwa einen Kilometer durch eine Art Fußgängerzone, bis ihr bei einem Park voller Sikahirsche ankommt, dem Nara-Park (Nara Koen). Für 150 Yen könnt ihr Kekse kaufen und die Hirsche füttern. Sie scheinen recht friedlich, auch wenn Schilder vor den Geweihen warnen.

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Im Nara-Park leben über 1200 wilde Hirsche, die sich frei bewegen und manchmal neugierig an Besuchern schnuppern.

Wenn ihr im Oktober anreist, könnt ihr das Schneiden der Hirschgeweihe durch einen Shintō-Priester beobachten. Im März und April ist der Nara-Park dafür ein schöner Ort, um die Kirschblüte zu feiern.

Tempel Tōdai-ji: Beeindruckende Buddha-Statue

Wenn ihr durch den Park lauft, stoßt ihr früher oder später auf den Tōdai-ji-Tempel. Hier steht nicht nur der größte Bronze-Buddha weltweit, nein, das Gebäude ist mit 48,74 Metern auch das größte nur aus Holz gebaute auf der Welt. Die gesamte Tempelanlage zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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Stadt der Superlative: In Nara in Japan beherbergt das größte hölzerne Gebäude weltweit den größten existierenden Bronze-Buddha.

Sobald ihr den Tempel betretet, steht er direkt vor euch: der berühmte Bronze-Buddha, 15 Meter hoch (mit Sockel etwa 18 Meter) und 452 Tonnen schwer. Mahnend oder grüßend, das ist nicht klar zu erkennen, steckt er dem Besucher seine rechte Handfläche entgegen. Außerdem findet hier noch einige weitere Statuen, die aber weniger beeindruckend sind.

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Zum Vergleich: So groß ist allein die Hand, die der Bronze-Buddha in Nara euch entgegenstreckt.

Wer möchte, kann anschließend noch weitere Tempel im Nara-Park besichtigen. Wir haben uns allerdings entschieden, mit der JR-Line nach Kobe zu fahren und dort den Rest des Tages zu verbringen – Kobe-Rind lässt grüßen.

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