4 Dinge, die du in Cusco unbedingt erleben musst

Cusco ist mehr als der Ausgangspunkt für Machu Picchu

Cusco, einst das Zentrum des mächtigen Inka-Reiches besucht garantiert jeder Peru-Reisende. Klar, denn von hier aus ist es nicht mehr weit nach Machu Picchu, der berühmten Inka-Festung. Entsprechend sind die Preise in Cusco etwas höher als sonst in Peru, jeder will dir eine ganz besondere Inka-Massage andrehen und viele Restaurants haben typische westliche Speisen auf dem Programm. Trotzdem kannst du in Cusco ein Menge toller Sachen entdecken – zum Beispiel die folgenden 4.

1) Auf dem San Pedro-Markt von Cusco ausgefallene Speisen probieren

Auf dem Markt im Zentrum von Cusco hätte ich Stunden verbringen können. In der überdachten Halle mit ihren engen Gängen kannst du hier zum Beispiel ein ganzes gegrilltes Meerschweinchen (Cuy) kaufen oder für wenige Soles ein leckeres Mittagessen bekommen. Falls nicht so experimentierfreudig bist, solltest du einen großen frischgepressten Saft probieren. Die Obst-Händlerinnen haben einen eigenen Gang und bieten von Banane bis Ananas sämtliche Geschmackssorten an, die dir einfallen.

Markt von San Pedro in Cusco
Mittag auf dem Markt von San Pedro – für wenig Geld gibt es eine leckere Mahlzeit.

Viele Peruaner kommen extra aus den umliegenden Dörfern nach Cusco, um ihre Waren zu verkaufen. Nicht jeder kann sich allerdings die Miete für den Stand leisten – deshalb findest du auch um den Markt herum noch viele Möglichkeiten, etwas zu kaufen. Verhandeln ist ein Ordnung – aber du solltest es auch nicht übertreiben. Maximal 20 Prozent weniger ist ein guter Richtwert.

Achtung Taschendiebe: Auf dem Markt von San Pedro solltest du gut auf deine Wertsachen und Taschen achten!

2) In der geheimnisvollen Kultur der Inka schwelgen

Das Stadtzentrum von Cusco rund um die Plaza de Armas ist wie in den meisten südamerikanischen Städten sehr sehenswert. Viele Gebäude sind gut erhalten oder in Stand gesetzt. Viele Straßennamen haben ein bunt verziertes Schild in Quechua bekommen – eine Erinnerung an die Inka-Zeit.

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Eine Mischung der Kulturen: „Calle“ ist Spanisch und bedeutet „Straße“, der eigentliche Straßenname ist in Quechua geschrieben.

Einen guten Einblick in Lebensweise, Kultur und Religion der Inka bietet das Inka-Museum. Der Eintritt kostet 15 Soles (Stand 2016).

Unter der Kirche Santo Domingo sind einige der Mauern von Qorikancha erhalten, des größten Inka-Tempels, anhand derer man sich die beeindruckende, präzise Baukunst der Inka vor Augen führen kann. Einst war sie mit purem Gold verziert – natürlich nichts, was die Spanier so gelassen hätten.

3) Durch das Künstlerviertel von Cusco streifen

Cusco liegt auf knapp 3500 Höhenmetern – und da ist man ganz schön schnell aus der Puste. Östlich des Zentrums von Cusco könnt ihr eure Kondition noch einmal richtig auf die Probe stellen: Hier führen steile Straßen zum Künstlerviertel San Blas, zu erkennen an den charakteristischen blauen Türen. Achtung, geht es vorsichtig an, mit der Höhe ist nicht zu spaßen!

Rund um die Plaza und die Kirche von San Blas gibt es viele kleine Läden mit Webwaren, Keramik und Schmuck und viele liebevoll gestaltete Cafés und Restaurants. Häufig findet hier ein Markt statt, auf dem du tolle Pullis, Schals oder Taschen kaufen kannst.

Wenn dich der Hunger packt, kann ich dir The Meeting Point empfehlen. In dem Non-Profit-Café arbeiten ausschließlich Volunteers. Das Geld geht zu großen Teilen an die lokale Bevölkerung. Wer mal wieder etwa europäischer essen möchte, ist in Jack’s Café richtig.

Restaurant in Cusco
Richtig leckeres Essen in Cusco findet ihr in Jack’s Café.

Leckere Empanadas und Kuchen für den kleineren Hunger gibt es bei Pantástico. In der gleichen Straße findet ihr Taco Taco – wie der Name schon sagt, bietet das Restaurant vor allem mexikanische Gerichte an.

Von San Blas aus kannst du noch etwas höher bis zum Aussichtspunkt von Sacsayhuamán steigen. Als Belohnung winkt ein toller Blick über die Stadt.

San Blas Künstlerviertel in Cusco
Achtung, hier wird es steil! Diese Stufen führen zum Aussichtspunkt über Cusco.

4) Tolle Ausflüge in die Umgebung von Cusco machen

Neben dem Klassiker Machu Picchu bieten die lokalen Agenturen Ausflüge zum Rainbow Mountain und ins Heilige Tal an. Auch viele Hostels und Hotels in Cusco können entsprechende Trips organisieren.

Straße in Cusco in Peru
Cusco fühlt sich ziemlich europäisch an – diese Straße könnte sich auch in Spanien oder Italien befinden.

 

Cusco-Tipp: Welches Hotel in Cusco ist das beste?

Wir haben uns für das Atawkama Hostel als Unterkunft in Cusco entschieden. Es liegt etwa 10 Minuten zu Fuß außerhalb des Stadtzentrums. Das Hostel hat einen netten Innenhof. Die Zimmer sind aber sehr hellhörig und werden nachts richtig kalt, da alle Türen zum Hof hinausgehen und auch die Bäder draußen sind.

Atawkama Hostel in Cusco in Peru
Das Atawkama Hostel in Cusco ist einfach, aber völlig ausreichend ausgestattet.

Dafür konnten wir unser Gepäck während unseres Ausflugs nach Machu Picchu umsonst im Hostel lassen und ohne Probleme immer spontan eine Nacht dazu buchen.

Anreise nach Cusco: So kommst du in die Inka-Stadt

Ein Taxi vom Busbahnhof von Cusco in die Stadt kostet etwa 10 Soles, etwa 3,50 Euro. Cusco hat außerdem einen kleinen Flughafen, der von anderen Städten in Peru und Bolivien angeflogen wird. Mit dem Taxi brauchst du etwa 20 Minuten ins Zentrum.

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