Burg Himeji – Japans schönste Festung

Burg Himeji – die „Burg des Weißen Reihers“

Mit dem Japan Rail Pass kann man so oft unterwegs aussteigen und dann den nächsten Shinkansen-Zug nehmen wie man möchte. Wir entscheiden uns also, auf dem Weg nach Tokyo noch die Burg in Himeji, auf Japanisch Himeji-jō, zu besichtigen. Sie zählt seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Aufbau einer Burg in Japan

Himeji-jō stammt aus dem 14. Jahrhundert und unterscheidet sich in ihrer Bauweise deutlich von europäischen Burgen. Die Architektur erinnert mehr an ein Schloss als an eine Festungsanlage. Das täuscht: Durch Mauern und Gräben ist die Burg am Boden nahezu uneinnehmbar. Noch dazu liegt sie auf einem kleinen Hügel am Fuße des Berg Himeji – die perfekte Position, um herannahende Feinde zu erspähen.

Der Aufbau einer Burg in Japan besteht aus mehreren mehrstöckigen Gebäuden. Das Herz der Burg in Himeiji ist ein fast 50 Meter hoher fünfstöckiger Hauptturm, umringt von über 80 Nebengebäuden.

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Burg Himeji: Der Beiname „Weißer Reiher“ leitet sich von den weißen Außenmauern ab.

Burg Himeji-jō besichtigen

Die Stadt Himeji liegt direkt an der Shinkansen-Strecke. Vom Bahnhof aus läuft man zur Burg etwa einen Kilometer geradeaus Richtung Norden. Die weißen Türme der Burg Himeji-jō seht ihr schon von Weitem. Wer sein Gepäck nicht mitschleppen will, findet am Bahnhof ausreichend Schließfächer ab 500 Yen in unterschiedlicher Größe.

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Bevor man die Burg Himeji besichtigen kann, überquert man zuerst den großen Vorplatz.

Am Eingang bezahlt ihr den Eintritt von ca. 1000 Yen. Im Hauptgebäude zieht ihr eure Schuhe aus und stopft sie in einen Plastikbeutel. Ihr könnt dann nacheinander die fünf Stockwerke des Hauptgebäudes erklimmen und von oben den tollen Ausblick über die Stadt und die ganze Burganlage genießen.

Von innen ist Himeji-jō größtenteils mit dunklem Holz ausgekleidet. Zum Glück auch auf den Böden, sonst wäre der Rundgang barfuß oder auf Socken ganz schön unangenehm. Achtung Rutschgefahr– die Treppen sind steil, die Decken darüber niedrig und die Böden durch die vielen Besucher auf Socken gut poliert. Die Räume im Inneren der Burg sind größtenteils leer, einige Exponate und Bilder von anderen berühmten Burgen in Japan könnt ihr aber besichtigen.

Übrigens: Die Burg Himeji ist auch außerhalb Japans ein Star. Sie diente schon mehrfach als Filmkulisse, zum Beispiel im James-Bond-Klassiker „Man lebt nur zweimal“ und im berühmten Film „The Last Samurai“.

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