Israel-Geheimtipp: Tagesausflug nach Akkon und Caesarea

Must-See in Israel: Akkon, der Hafen der Kreuzfahrer

Akkon (auch Akko oder Acre) ist eine jahrtausendealte, malerische Hafenstadt in der Bucht von Haifa im Norden von Israel. Die meisten Touristen, die nur für einen Kurzurlaub in Israel sind, konzentrieren sich eher auf Jerusalem und Tel Aviv und das Tote Meer. Wenn du es einrichten kannst, solltest du auf jeden Fall einen Abstecher nach Akko und Caesarea einplanen, zum Beispiel als Tagesausflug ab Haifa oder auf der Durchreise von Haifa nach Caesarea. Wenn du Akkon und Caesarea an einem Tag besichtigen willst, fange am besten mit Akkon an.

Akko in Israel
Besonders sehenswert ist die Altstadt, die seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Am besten kommst du schon möglichst früh nach Akkon. Um diese Zeit sind sind die Straßen der Altstadt noch menschenleer. Außerdem kannst du dich auf dem örtlichen Basar wunderbar mit frischem Fladenbrot und Obst für das Frühstück eindecken und gemütlich am Strand picknicken.

Hafen von Akko in Israel
Im Hafen von Akko liegen schicke Yachten und Fischerboote direkt nebeneinander.

Eine mächtige Festungsanlage umgibt die Stadt und schützt sie vor dem Meer. Du kannst sie sogar einmal fast ganz ablaufen. Hier leben vor allem israelische Araber, weshalb es besonders viele sehenswerte Moscheen. Das Gebäude aus dem Titelbild ist die Al-Raml-Moschee.

Festungsmauer von Akko in Israel
Seit Jahrhunderten brandet das Mittelmeer gegen die mächtigen Mauern von Akko. Ein Schutz, den schon die Kreuzfahrer zu schätzen wussten.

Die Altstadt von Akkon erreichst du vom Bahnhof aus gut mit einem Fußmarsch (ca. 1 km). Merke dir aber unbedingt den Rückweg! Es ist nämlich gar nicht so einfach, jemanden zu finden, der dir auf Englisch den Weg zum Bahnhof erklären kann – und bei fast 40 Grad sehen dann irgendwann auch alle Steine gleich aus.

Muslimischer Friedhof Akko
An diesem muslimischen Friedhof in Akko kommst du auf dem Rückweg zum Bahnhof vorbei.

Caesarea: Strandleben vor historischer Kulisse

Caesarea wurde zur Zeit der römischen Herrschaft gegründet und blickt ebenfalls auf eine Kreuzfahrer-Tradition zurück. Viele Ruinen sind noch gut erhalten, darunter ein großes Amphitheater. Der antike Teil der Stadt, die südlich von Akkon und Haifa liegt, wird Caesarea Maritima genannt.

Strand von Caesarea in Israel
Caesarea ist vor allem für seinen berühmten Aquädukt bekannt, der die Stadt vor Jahrhunderten mit Trinkwasser versorgen sollte.

Am Strand von Caesarea kannst du dich gut entspannen und mit einem Sprung ins Mettelmeer abkühlen – vor allem, wenn du den heißen Vormittag bereits in Akkon verbracht hast! Sei aber vorsichtig, hier soll es starke Strömungen geben. Später hält Caesarea dann noch einen wunderschönen Sonnenuntergang für dich bereit.

Strand von Caesarea
Blick nach Westen: Die israelische Küste eignet sich auch hervorragend, um Sonnenuntergänge zu beobachten.

Für mich fiel der Badespaß allerdings aus. Der Grund: Mein Trip nach Caesarea fiel mit dem Abend von Rosch haSchana, dem jüdischen Neujahrsfest, zusammen, das ich bei einer israelischen Familie miterleben durfte. Und das beginnt pünktlich bei Sonnenuntergang mit einem üppigen Festmahl. > Hier kannst du nachlesen, wie wir den Abend verbracht haben.

Von Caesarea nach Akkon: Anreise mit dem Zug

Mit dem Zug kommt du du ganz einfach nach Akko, zum Beispiel ab Binyamina oder Caesarea. Die Fahrt dauert jeweils etwa eine Stunde. Auch andersherum ist natürlich ein Tagesausflug nach Caesarea von Akkon aus möglich.

Die Strecke führt immer an der Küste entlang. Ungewohnt für viele Israel-Reisende sind sicher die vielen jungen Soldatinnen und Soldaten im Zug. In Israel gehört die Präsenz des Militärs allerdings absolut zum Alltag, und nach ein paar Tagen im Land wirst du sie tatsächlich kaum noch bemerken.

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