Drei Tage Cusco – im Herzen des Inka-Reiches

Cusco – ganz schön europäisch

Cusco, einst das Zentrum des mächtigen Inka-Reiches, ist der Ausgangspunkt, um die Inkastadt Machu Picchu zu besuchen und entsprechend touristisch. Das merkt man unter anderem an den Preisen, die etwas höher sind als überall sonst in Peru, und daran, dass einem ständig jeder eine ganz besondere Inka-Massage andrehen will.

Cusco fühlt sich ziemlich europäisch an – diese Straße könnte sich auch in Spanien oder Italien befinden.

Mit dem Nachtbus aus Copacabana kommen wir schon morgens um 5 in Cusco an. Ein Taxi vom Busbahnhof in die Stadt kostet hier schon etwas mehr – etwa 10 Soles.

Cusco hat außerdem einen kleinen Flughafen, der von anderen Städten in Peru und Bolivien angeflogen wird. Mit dem Taxi braucht man etwa 20 Minuten ins Zentrum.

Welches Hostel in Cusco ist das beste?

Wir wohnen im Atawkama Hostel. Es liegt etwa 10 Minuten zu Fuß außerhalb des Stadtzentrums. Das Hostel hat einen netten Innenhof, die Zimmer sind aber sehr hellhörig und werden nachts richtig kalt, da alle Türen zum Hof hinausgehen und auch die Bäder draußen sind.

Das Atawkama Hostel in Cusco ist einfach, aber völlig ausreichend ausgestattet.

Dafür können wir unser Gepäck während unseres Ausflugs nach Machu Picchu umsonst im Hostel lassen und ohne Probleme immer eine Nacht dazu buchen.

Was sollte man in Cusco gesehen haben?

Das Stadtzentrum rund um die Plaza de Armas ist natürlich sehenswert, wie in den meisten südamerikanischen Städten. Viele Gebäude sind gut erhalten oder in Stand gesetzt. Viele Straßennamen haben ein bunt verziertes Schild in Quechua bekommen.

 

Eine Mischung der Kulturen: „Calle“ ist Spanisch und bedeutet „Straße“, der eigentliche Straßenname ist in Quechua geschrieben.

Auch der Markt ist einen Abstecher wert – wer möchte, kann hier zum Beispiel ein ganzes gegrilltes Meerschweinchen (Cuy) kaufen oder für wenige Soles ein leckeres Mittagessen bekommen.

 

Mittag auf dem Markt – für wenig Geld gibt es eine leckere Mahlzeit.

Einen guten Einblick in Lebensweise, Kultur und Religion der Inka bietet das Inka-Museum. Der Eintritt kostet 15 Soles (Stand 2016).

Unter der Kirche Santo Domingo sind einige der Mauern von Qorikancha erhalten, des größten Inka-Tempels, anhand derer man sich die beeindruckende, präzise Baukunst der Inka vor Augen führen kann. Einst war sie mit purem Gold verziert – natürlich nichts, was die Spanier so gelassen hätten.

San Blas, das Künstlerviertel von Cusco

Östlich des Zentrums von Cusco steigen die Straßen steil an. Bei knapp 3500 Höhenmeter ist man da schnell aus der Puste. Hier beginnt das Künstlerviertel San Blas, zu erkennen an den charakteristischen blauen Türen.

Achtung, hier wird es steil. Über diese Stufen gelangt ihr nach San Blas.

Rund um die Plaza und die Kirche von San Blas gibt es viele kleine Läden mit Webwaren, Keramik und Schmuck und viele liebevoll gestaltete Cafés und Restaurants.

Zu empfehlen ist zum Beispiel The Meeting Point, ein Non-Profit-Café, in dem nur Volunteers arbeiten. Das Geld geht zu großen Teilen an die lokale Bevölkerung. Wer mal wieder etwa europäischer essen möchte, ist in Jack’s Café richtig.

Wahnsinnig leckeres Essen gibt es bei Jack’s Cafe.

Leckere Empanadas und Kuchen für den kleineren Hunger gibt es bei Pantástico. In der gleichen Straße findet ihr Taco Taco – wie der Name schon sagt, bietet das Restaurant vor allem mexikanische Gerichte an.

Von San Blas aus könnt ihr noch etwas höher bis zum Aussichtspunkt von Sacsayhuamán steigen – ein toller Blick über die Stadt.

Ausflüge in die Umgebung von Cusco

Neben dem Klassiker Machu Picchu bieten die lokalen Agenturen Ausflüge zum Rainbow Mountain und ins Heilige Tal an. Auch viele Hostels und Hotels in Cusco können entsprechende Trips organisieren.

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